Stadt Heidelberg vergibt Gastronomie auf dem Dach des 55 Meter hohen Turms

Schöne Aussicht vom Energiespeicher Heidelberg

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Die Aussicht ist gut. Die Stadtwerke Heidelberg haben das Catering-Unternehmen GVO Food GmbH als Betreiber für das Dach des Energiespeichers in Heidelberg ausgesucht.

Eröffnung soll je nach Baufortschritt voraussichtlich Ende des Jahres 2022 sein.

Anziehungspunkt Energiespeicher - Erinnerung an Gaskessel

Das Dach des 55 Meter hohen Energie- und Zukunftsspeichers, wie die Stadt den Turm in Heidelberg-Pfaffengrund nennt, soll Anziehungspunkt sein. Für Besucher, die Weitblick lieben, aber auch für Veranstaltungen. Der Energiespeicher erinnert viele Menschen an den alten Gaskessel im Pfaffengrund.

Vertragsunterzeichnung Gastronomie Energiespeicher  (Foto: Stadtwerke Heidelberg)
(v.l.): Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, Thomas Bösinger von der GVO Food GmbH und GVO-Geschäftsführer Vincent Hartung bei der Vertragsunterzeichnung

Verschiedene Zielgruppen im Visier

Nahezu ganzjährig soll es demnächst ein Frühstücksangebot geben. Auch ein Mittagstisch sei geplant: "Zu erschwinglichen Preisen und ausgerichtet am Angebot der Jahreszeiten". Am Abend erwartet die künftigen Gäste dann nach Auskunft der Betreiber "eine feine Küche mit regionalen Zutaten".

Firmen, Hochzeiten, Kongresse

Das Konzept werde durch eine Event-Location ergänzt für Firmenveranstaltungen, Hochzeiten und Kongresse. Zudem seien Kochschulen, Kitchen-Parties, Weinproben und anderes denkbar.

Oberbürgermeister Eckhard Würzner auf einer Hebebühne vor dem neuen Energiespeicher in Heidelberg  (Foto: SWR, Patrick Figaj)
Neuer Energiespeicher in Heidelberg

Es sind die Sindbad-Gründer

Geschäftsführer Vincent Hartung und Gastronom Thomas Bösinger haben folgende Partner: Hartungs Bruder Anselm, zusammen haben die beiden das Catering-Start-up Sindbad ins Leben gerufen. Mit an Bord sind nach Auskunft der Stadtwerke auch die Heidelberger Vermögensberatung InVertas sowie Bäderlife, ein Beratungsunternehmen für Sauna- und Bäderbetriebe aus Schwetzingen.

Wie eine riesige Thermoskanne

Der Wärmespeicher funktioniert wie eine überdimensionale Thermoskanne: Wasser aus dem Fernwärmenetz wird dort eingelagert und bei Bedarf wieder eingespeist.

Erinnerung an den Gaskessel

Der neue Turm erinnert an den Gaskessel in Heidelberg, der über Jahrzehnte Erkennungszeichen für den Stadtteil Heidelberg-Paffengrund war. Er stand auf dem Gelände der Stadtwerke Heidelberg und wurde in den 1980er Jahren demontiert. An seine Stelle ist jetzt der neue Energiespeicher getreten.

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SWR