Sozialkaufhaus in Schwierigkeiten Mannheimer "Markthaus" trotz Insolvenz optimistisch

Die Geschäftsführung des Mannheimer Sozialkaufhauses "Markthaus" blickt trotz Insolvenz positiv in die Zukunft. Man sei zuversichtlich, das Markthaus im Großen und Ganzen erhalten zu können.

Das Markthaus in Mannheim ist Insolvent (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Uwe Anspach)
Das Mannheimer Sozialkaufhaus "Markthaus" ist insolvent Uwe Anspach

"Markthaus"-Geschäftsführerin Sabine Neuber sagte dem SWR, es habe bislang keinerlei Einschnitte gegeben. Möglicherweise werde aber der Standort Lindenfels abgegeben. Sorgen bereitet Neuber der drastische Rückgang bei den Haushaltsauflösungen. Hier verzeichne man einen Rückgang von rund 80 Prozent.

Mehrere Filialen

Im "Markthaus" arbeiten rund 100 Menschen, etwa 40 von ihnen haben ein Handicap. Das Sozialkaufhaus hat seinen Hauptsitz in Mannheim. In den Mannheimer Stadtteilen Wallstadt und Friedrichsfeld, sowie in Weinheim und Neckarhausen betreibt es Filialen, in denen es Lebensmittel zu kaufen gibt.

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