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Die Ermittlungen nach einem mutmaßlichen antisemitischen Übergriff im Haus der Heidelberger Studentenverbindung "Normannia" verzögern sich. Eigentlich sollten Anfang Februar Ergebnisse vorliegen.

Wie die Heidelberger Staatsanwaltschaft auf SWR-Anfrage mitteilte, muss zunächst noch ein weiterer Zeuge gehört werden. Der Termin für diese Anhörung könne aber erst Ende Februar stattfinden. Wegen der vielen Beteiligten sei es problematisch gewesen, einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren. Mit einem Ergebnis der Ermittlungen sei deswegen frühestens Mitte März zu rechnen.

Mit Gürtel geschlagen

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Ein 25-jähriger Gast der Burschenschaft "Normannia" hatte Anzeige erstattet, weil er bei einem Fest Ende August wegen seines jüdischen Vornamens beleidigt, mit Münzen beworfen und mit einem Gürtel geschlagen worden sein soll. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt deswegen gegen zehn Tatverdächtige.

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