Neue Mitte Mannheim (Foto: SWR)

Erste Ansichten des Millionenprojekts "Neue Mitte"

Siegerentwurf für neues Klinikzentrum in Mannheim vorgestellt

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Eine Fachjury hat am Dienstag einstimmig den Gewinnerentwurf für den geplanten Klinik-Neubau "Neue Mitte" in Mannheim gekürt. Den Zuschlag hat ein Münchner Architekturbüro erhalten.

So soll das Herzstück des neugestalteten Mannheimer Uninklinikums in Zukunft also aussehen: Der Neubau soll eine Klinik im Park werden und der alte Baumbestand so gut wie möglich erhalten bleiben. Einige Gebäude in der Mitte des Areals müssen abgerissen werden, um dem Neubau Platz zu machen.

"Das wird großartig. Denn es wird ein sehr kompaktes Gebäude. Mit deutlich kürzeren Wegen. Eine große Verbesserung zu der Situation heute."

Klinikbetrieb während der Bauarbeiten in Mannheim soll weiterlaufen

Der Klinikbetrieb soll aber die ganze Zeit aufrecht erhalten werden. Bereits jetzt werden Vorbereitungsarbeiten getroffen, der Spatenstich für den Neubau ist frühesten 2025 geplant. Es soll zwei Bauabschnitte geben, mit der endgültigen Fertigstellung rechnet man ungefähr im Jahr 2040.

Neue Mitte: Ein Modell für die Zukunft (Foto: SWR)
Ein strahlender Blick der Mannheimer Oberbürgermeisters Peter Kurz (SPD, im Bild 2. von links): Die sogenannte "Neue Mitte" für das Uniklinikum Mannheim. Ein erster Blick auf ein riesiges Bauvorhaben. Fertig soll sie 2040 sein. Insgesamt wird wohl 15 Jahre lang gebaut werden - wenn die Zeitplanung aufgeht. Vom Neubau erwartet sich Hans-Jürgen Hennes (2. von rechts im Bild), Medizinischer Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor, viel.

"Jetzt haben wir viele Gebäude, die mit langen Fluren verbunden sind. Das sind weite Wege für die Patientenversorgung. Es wird ein ganz modernes, zukunftsfähiges Krankenhaus. Was für die Patienten eine gute Atmosphäre bieten und damit zur Genesung beitragen wird."

Das Klinikum "Neue Mitte" ist eines größten Bauprojekte Mannheims und soll eine modernere Patientenversorgung und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bieten. Die Kosten werden auf etwa eine halbe Milliarde Euro geschätzt. Wie die Finanzierung genau aussieht, darüber muss die Stadt in nächster Zukunft mit dem Land verhandeln.

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