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Die Bevölkerung wertet den Nutzen der Corona-bedingten Beschränkungen höher als den wirtschaftlichen Schaden. Das geht aus der laufenden Corona-Studie der Universität Mannheim hervor. Demnach schätzt nur ein Viertel der Befragten den wirtschaftlichen Schaden etwa durch Geschäfts-Schließungen höher ein als den gesellschaftlichen Nutzen. Die Sorge der Bürgerinnen und Bürger vor chaotischen Verhältnissen durch eine unkontrollierbare Ausbreitung der Krankheit sei somit größer als die Sorge vor einer wirtschaftlichen Rezession. Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen halte außerdem die Schließung öffentlicher Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten und die Schließung der Landesgrenzen für Reisende weiterhin für angemessen. Seit dem 20. März untersuchen Mannheimer Politik-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler in einer tagesaktuellen Corona-Studie, wie die Corona-Krise das Leben der Menschen in Deutschland beeinflusst.

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