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Die Mannheimer CDU will nach den Erschütterungen rund um die Maskenaffäre des zurückgetretenen Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Nikolas Löbel ihre Finanzen überprüfen lassen. Das hat der Kreisverband auf seiner Vorstandssitzung beschlossen. Die Prüfung soll den Zeitraum von Januar 2017 bis Anfang März 2021 umfassen. Durchführen soll sie auf Wunsch des CDU-Landesverbands eine Wirtschafts- und Steuerprüfungsgesellschaft aus Reutlingen. Man wolle alle Fragen rund um die Kreisgeschäftsstelle offen, transparent, unabhängig und umfänglich darstellen, schreibt der Kreisverband in einer Mitteilung. Die Kritiker in den Reihen der Mannheimer CDU reagieren verhalten. Zwar heißt es, dass das ein Weg sei, der in die richtige Richtung führen könnte. Dennoch sei der so sofortige Rücktritt des Gesamtvorstandes glaubwürdiger für die Aufarbeitung und einen Neuanfang gewesen. Die bisherigen Vertrauten von Nikolas Löbel, die immer noch im Amt sind, seien aufgrund der politischen Hygiene nicht mehr haltbar.

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