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Corona sorgt dafür, dass die Brauereien in der Region weniger Umsatz machen. Bei der Welde-Brauerei in Plankstadt sind es etwa 10 Prozent. Im Vergleich steht sie aber noch gut da. Wie groß das Minus ist, hängt davon, wo die Brauereien ihr Bier verkaufen. Beispielsweise die Brauerei „Dachsenfranz“ in Zuzenhausen. Geschäftsführer ist Wilhelm Werner:
„Wir sind hart getroffen von Corona … nicht ganz einfach.“
Ähnliches berichtet Willy Schmidt, Geschäftsführer der Schmucker-Brauerei im hessischen Odenwald.
„Wir verkaufen ungefähr 20 Prozent … über Monate weggefallen.“
Der Verkauf im Einzelhandel läuft dagegen gut und kann die Verluste abfedern, sagt er. Auch für die Eichbaum-Brauerei in Mannheim ist der Lockdown bitter. Sie hat sich schriftlich geäußert:
„Die Gastronomie ist unersetzbar … aufgefangen werden.“
Noch härter trifft es kleinere Brauereien wie die Weinheimer Hausbrauerei „Woinemer“. Geschäftsführerin Christiane Hardt:
„Wir haben einen Umsatzeinbruch von über 80 Prozent … jetzt auch wegfallen.“
Dazu kommen Festivals oder größere Veranstaltungen, die nicht stattfinden. Viele regionale Brauereien haben im Moment Kurzarbeit angemeldet. Die Brauerei Eichbaum kritisiert, dass sie als Zulieferer des Gastgewerbes weitgehend durch das Netz der Hilfsprogramme von Bund und Ländern falle. Die Hoffnung ist aber, dass sich im Frühling und Sommer etwas ändert, sagen viele Brauerei-Betreiber:
„Das wird uns noch begleiten .. auch wieder Umsatz.“

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