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Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises legt eine erste Zwischenbilanz vor. Bis Mittwoch haben im Zentralen Imfpzentrum (ZIZ) des Landes in Heidelberg und über die Mobilen Impfteams (MIT) bereits 2.000 Menschen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus erhalten.

Das Gesundheitsamt sei mit dem Start der Schutzimpfungen sehr zufrieden. Es habe keine größeren Probleme im Ablauf gegeben. Das sagte die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Die Impfkampagne hat am Sonntag begonnen.

Fünf Mobile Impfteams

Die fünf mobilen Impfteams im ZIZ Heidelberg sind für Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis, im Stadtgebiet Heidelberg und auch für die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Neckar-Odenwald-Kreis und im nördlichen Landkreis Karlsruhe zuständig. Insgesamt sind es 159 Einrichtungen, in denen die MIT des ZIZ Heidelberg impfen. Wann welche Einrichtung an der Reihe ist, hänge von den Rückmeldungen der kontaktierten Einrichtungen, der Terminkoordination und der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab, teilt das Amt in einer Presseinformation mit.

116 117 nur schwer zu erreichen

Bis einschließlich Donnerstag, 31. Dezember, seien bereits elf Termine zur Impfung in stationären Einrichtungen fest vereinbart worden. Die zentrale Telefonnummer 116 117 für die Terminvergabe sei teilweise nur schwer zu erreichen, räumte das Gesundheitsamt ein. Amtsleiter Rainer Schwertz betont: "In Baden-Württemberg erfolgt die Anmeldung zur Coronaschutzimpfung ausschließlich online über www.impfterminservice.de oder über die Hotline unter der Nummer 116 117".

Aufbereitung des COVID-19 Impfstoffes (Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Keine Termine über die Corona-Hotline

Das Gesundheitsamt könne selbst keine Termine vergeben Bei Fragen zur Impfung und zu Impfterminen soll die 116 117 und nicht unsere Corona-Hotline gewählt werden. Die Mitarbeitenden im Gesundheitsamt würden weiterhin an der Belastungsgrenze arbeiten. Unter den momentan 1447 aktiven Fällen sind laut Gesundheitsamt rund 300 Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Das sei besorgniserregend.

"Präparate wirksam und sicher"

Trotz der Kontaktbeschränkungen verbreite sich das Virus weiterhin – umso wichtiger sei es, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine für sie zur Verfügung stehen, sagt Rainer Schwertz. Der Impfstoff sei umfangreich geprüft worden. Die Bevölkerung könne sich darauf verlassen, dass die Präparate wirksam und sicher sind.

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