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Die Heidelberger Fridays for Future-Bewegung hat am Freitag vor dem Neubau des Baustoffkonzerns HeidelbergCement demonstriert. Das Motto der Kundgebung am Valentinstag: Make love, not cement.

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Rund 800 Demonstranten nahmen nach Angaben der Veranstalter an der Kundgebung teil. Ihr Vorwurf: Das Unternehmen stoße pro Million Dollar Umsatz 3.800 Tonnen Kohlendioxid aus. Es sei damit das CO2-intensivste deutsche Unternehmen und unter den zehn größten CO2-Produzenten in Europa.

Demonstranten (Foto: SWR, Monika Regelin)
Rund 800 Menschen nahmen laut Veranstalter an der Demo teil Monika Regelin

Außerdem steht HeidelbergCement wegen Menschenrechtsverletzungen in Abbauregionen wie Togo, Indonesien und West-Sahara in der Kritik. 

HeidelbergCement weist Vorwürfe zurück

HeidelbergCement wies die Vorwürfe der "Fridays for Future"-Bewegung zurück. Auf SWR-Anfrage teilte das Unternehmen mit, man habe die CO2-Emissionen in den vergangenen 16 Jahren weltweit um 20 Prozent reduziert. Sämtliche Vorwürfe gegen einzelne Tochtergesellschaften habe man eingehend geprüft und weise die Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen entschieden zurück.

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