Tutanchamuns Grab in der Ausstellung „Tutanchamun: sein Grab und die Schätze“  (Foto: Pressestelle, Rainer Kurzeder / Reiss-Engelhorn-Museen)

Tutanchamun: Indiana Jones-Gefühle in Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen zeigen Pharaonengrab-Schätze

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Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (REM) präsentieren ein halbes Jahr lang eine spektakuläre Sonderausstellung "Tutanchamun – sein Grab und die Schätze". Zu sehen sind Repliken aus dem einzig erhaltenen Pharaonengrab.

Entdeckt worden sind die Schätze bereits 1922 von Howard Carter. Zu sehen sind jetzt Kopien dieser Funde. Die nicht weniger spannend sind. Denn weltweit gibt es nur 1.000 Repliken dieser Grabschätze.

Die Veranstaltungsagentur Semmel Concerts organisiert die Ausstellung, die REM haben dafür nur ihre Räume im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Zeughauses vermietet.

Totenmaske von Pharao Tutanchamun

Eine täuschend echte Kopie der weltbekannten Totenmaske von Tutanchamun ist nur ein Teil der Ausstellung. Alle so angeordnet und rekonstruiert, wie sie der Archäologe Howard Carter und sein Grabungsteam 1922 im "Tal der Könige" in Ägypten entdeckt haben.

Mehr als sechs Millionen Besucher weltweit

Seit 2008 tourt die Tutanchamun-Schau durch die Welt. Über sechs Millionen Besucher haben sie bislang besucht. Auch wenn nicht alles Gold ist, was hier glänzt. Aber immerhin 30 Kilogramm Goldlack sind für die Nachbildungen der Totenschreine und Sarkophage aufgetragen worden.

Mit nur 18 Jahren ist Pharao Tutanchamun gestorben. Die Erinnerung an ihn bleibt noch bis Februar nächsten Jahres in den Reiss-Engelhorn-Museen lebendig.

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SWR