STAND

Die Stadt Schwetzingen hat gemeinsam mit der Polizei in Geschäften kontrolliert, ob Verkäufer das Jugendschutzgesetz einhalten. Das Ergebnis war ernüchternd.

Nach Polizeiangaben wurden zwei jugendliche Auszubildende des Schwetzinger Rathauses als Testkäufer losgeschickt. Ihr Auftrag: hochprozentige Alkoholika und Tabakwaren kaufen. Die Bilanz: In 12 von 20 Fällen bekamen die Jugendlichen die Waren ohne jegliche Kontrolle ausgehändigt.

Für Jugendschutz sensiblisieren

Gegen die Verkäufer wurden Ermittlungen eingeleitet. Sie müssen jetzt mit Bußgeldern rechnen. Einfache Angestellte werden mit 300 Euro zur Kasse gebeten; Geschäfts-Inhabern droht eine Strafe von 2.000 Euro. Die Polizei hat nach eigenen Angaben deswegen kontrolliert, weil Händler im Vorfeld der Fasnacht für das Thema sensibilisiert werden sollen.

STAND
AUTOR/IN