Lange Staus auf den Straßen

Aktivisten blockieren Autoverkehr in Mannheimer Innenstadt

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Rund 30 Aktivisten der Protestgruppe "Extinction Rebellion" haben am Samstagmittag in der Mannheimer Innenstadt den Autoverkehr teilweise lahmgelegt.

Die Protestler blockierten in Höhe des Wasserturms die Einfahrt zur Fressgasse und entrollten Spruchbänder. Einige Demonstranten ketteten sich mit Fahrradbügeln an selbstgebauten Autoattrappen fest. Daraufhin staute sich der Verkehr mehrere Stunden lang über weite Strecken.

Aktivisten ketten sich an Autoattrappe fest (Foto: SWR)
Aktivisten protestieren auf der Fressgasse

"Wir fordern mehr Grün, mehr Flächen für Fußgänger und Radfahrer"

Die Gruppierung wirbt mit ihrer Aktion für autofreie Quadrate, Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet und einen verbesserten ÖPNV. Statt parkender Pkw solle es mehr Grün und Flächen für Fußgänger und Radfahrer geben, erklärte eine Aktivistin der Gruppierung.

Umweltschutz-Bewegung gründete sich 2018 in England

Die internationale Umweltschutz-Bewegung "Extinction Rebellion" ist eigenen Angaben zufolge weltweit in 67 Ländern aktiv. Die Aktivisten versuchen, mit "zivilem Ungehorsam" auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Sie wollen das Massensterben von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen verhindern und wünschen sich einen tiefgreifenden Wandel in der Klimapolitik.

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