Blick auf das Mannheimer Uniklinikum (Foto: SWR)

Neues Integriertes Notfallzentrum Universitätsmedizin Mannheim: Notfälle schneller versorgen

Die Notaufnahmen in Krankenhäusern sind oft überlaufen. Die Folge: Ewig lange Wartezeiten. Die Universitätsmedizin Mannheim will jetzt Abhilfe schaffen und baut ihre Notfallversorgung aus.

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Sendedatum
Sendezeit
16:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Das Universitätsklinikum Mannheim will mit einem neuen Integrierten Notfallzentrum Patienten schneller versorgen. Steigende Patientenzahlen sollen durch eine Art Puffer-Station abgefangen werden.

Im neuen Integrierten Notfallzentrum am Mannheimer Uniklinikum arbeiten ab sofort der Ärztliche Bereitschaftsdienst und die Zentrale Notaufnahme des Klinikums eng abgestimmt zusammen. Ab April 2020 soll dann eine hausärztliche Notfallpraxis dazukommen. Das heißt, Patienten können hier zu den normalen Öffnungszeiten vorbeikommen und sich notfallmäßig behandeln lassen. Die Praxis soll den Ärztlichen Bereitschaftsdienst in den Kernzeiten unter der Woche entlasten.

Durch den zusätzliche Schockraum sollen Patienten schneller versorgt werden können (Foto: SWR)
Durch den zusätzliche Schockraum sollen Patienten schneller versorgt werden können

Darüber hinaus verfügt das neue Zentrum unter anderem über einen zweiten Schockraum mit einem Notfall-Computertomografen. In der neuen Zentralen Aufnahmestation mit zwölf Betten können Patienten betreut werden, die überwacht werden müssen. Der Umbau kostete 1,7 Millionen Euro.

Mannheimer Klinikum: Entlastung für wirklich schwere Fälle

Aufgabe des Notfallzentrums sei es, Patienten schnell und zielgerichtet zu helfen, und zwar angepasst an die Schwere ihrer Erkrankung, sagte der Ärztliche Direktor und Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim, Professor Hans-Jürgen Hennes, dem SWR.

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