Straftat durch Rollerfahren Sturzbetrunken in Heidelberg von E-Scooter gestürzt

Ein 30-jähriger Mann ist in Heidelberg betrunken mit einem E-Scooter gestürzt. Nach Angaben der Polizei hat er damit eine Straftat begangenen.

Der 30-Jährige war in der Nacht zum Dienstag im Heidelberger Stadtteil Bergheim betrunken mit dem E-Scooter unterwegs. Er stürzte direkt vor einer Polizeistreife. Der Mann verletzte sich leicht. Die Beamten stellten bei der Unfall-Aufnahme Alkoholgeruch fest. Ein Test ergab 1,4 Promille. Damit hat der Mann eine Straftat begangen.

Polizisten kontrollieren einen E-Scooter-Fahrer. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Martin Gerten/dpa)
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E-Scooter=Kraftfahrzeug

E-Scooter zählen zu den Kraftfahrzeugen, so die Polizei. Es gelten für sie die gleichen Verkehrsregeln, wie für Autos, Motorräder oder Lkws. Man darf zwar einen E-Scooter schon ab 14 Jahren und auch ohne Führerschein fahren. Dennoch gilt ein Alkohol-Limit wie beim Pkw, ab 0,5 Promille ist der Führerschein in Gefahr. Ab 1,1 ist die absolute Fahruntüchtigkeit erreicht; das heißt man kann den Führerschein - so man ihn besitzt - entzogen bekommen.

Heidelberger Scooter-Sturz kein Einzelfall

Seit knapp zwei Wochen stehen E-Scooter in den Straßen von Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen zur Ausleihe bereit. Laut Polizei gab es auch schon mehrere Trunkenheitsfahrten. Schon ab 0,3 Promille drohen empfindliche Strafen, vor allem dann wenn ein Unfall verursacht wird. Für alle Nutzer unter 21 gilt ein absolutes Alkoholverbot.

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