Landgericht Heidelberg (Foto: SWR)

Urteil am Landgericht Millionen-Betrugsprozess in Heidelberg: Vier Jahre und neun Monate Haft

Ein 64-jähriger Heidelberger hat eine Familie um rund eine Million Euro betrogen. Gegen Ende des Prozesses legte er ein Geständnis ab.

Laut Anklage hatte sich der Mann vor mehr als fünf Jahren mit zwei Komplizen aus dem europäischen Ausland zusammengetan. Er hat seinen späteren Opfern ein lukratives Angebot gemacht. Mit Hilfe einer Geld-Anlage sollten angeblich innerhalb eines Jahres aus einer Million zwei Millionen Euro werden.

800.000 Euro überwiesen

Die Familie war auf das Angebot eingegangen und schloss mit dem Angeklagten einen Vertrag ab. Das Geld wurde an den Beschuldigten überwiesen. 800.000 Euro flossen direkt auf sein Konto. Laut Anklage hatten die Betrüger von Anfang an vor, das Geld für eigene Zwecke zu verwenden. 300.000 Euro wurden inzwischen an ein Inkassounternehmen zurück bezahlt.

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