Nachfolger von Dieter Gummer (SPD) steht fest CDU-Kandidat Zeitler wird neuer Rathauschef in Hockenheim

Marcus Zeitler wird neuer Oberbürgermeister von Hockenheim. Der CDU-Kandidat kam am Sonntag auf 56,3 Prozent der Stimmen. Zeitlers erste Botschaft: Genesungswünsche für den Amtsvorgänger Dieter Gummer (SPD).

Der auch von der FDP unterstützte 44 Jahre alte Marcus Zeitler sagte direkt nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Sonntagabend in der Hockenheimer Stadthalle, er wünsche Dieter Gummer gute Besserung. Gummer war vergangenen Montag vor seinem Privathaus im pfälzischen Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) von einem Unbekannten niedergeschlagen worden, er liegt seitdem im Krankenhaus. Von dem Täter fehlt noch jede Spur.

Der Wahlsieger im Gespräch mit dem SWR

Dauer

Unterlegener SPD-Kandidat Marco Germann

Zeitlers einzig verbliebener Kontrahent im zweiten Durchgang der Oberbürgermeisterwahl war Marco Germann, ein Polizeibeamter aus Dudenhofen (Rhein-Pfalz-Kreis), der von der SPD unterstützt wurde. Er erreichte 43,5 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,2 Prozent.

Marco Germann gratuliert in Stadthalle in Hockenheim Marcus Zeitler (Foto: SWR, Wolfgang Kessel)
SPD-Kandidat Marco Germann (rechts) gratuliert Wahlsieger Marcus Zeitler (CDU) Wolfgang Kessel

Zeitler sagte dem SWR, er wolle Hockenheim mehr Selbstvertrauen geben, das sei eine Stadt mit vielen Aushängeschildern, wozu er nicht nur den Hockenheimring zähle.

Erster Wahlgang ohne Entscheidung

Die Oberbürgermeister-Neuwahl war nötig geworden, weil im ersten Wahlgang vor zwei Wochen keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte. Marcus Zeitler war im ersten Wahlgang mit 47,5 Prozent weit vor seinen Konkurrenten gelegen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Zeitler war in den vergangenen zwölf Jahren Bürgermeister in Schönau (Rhein-Neckar-Kreis). Sein neues Amt als Rathauschef in Hockenheim wird er am 2. September antreten. Der bisherige Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD) wird nach 15 Jahren im Amt in den Ruhestand gehen.

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