Intelligente Videoüberwachung (Foto: SWR)

Polizei und Stadt ziehen positive Bilanz Videoüberwachung in Mannheim deckt Straftaten auf

45 Kameras an zentralen Plätzen: Die Stadt Mannheim und die Polizei ziehen eine positive Bilanz der neuen Videoüberwachung. Das habe Straftaten aufgedeckt und sogar einen Suizid verhindert.

Die Kameras sind an den Kriminalitätsschwerpunkten der Stadt im Einsatz. Seit 2007 wird bereits der Vorplatz des Mannheimer Hauptbahnhofs überwacht. Im November kamen noch Kameras auf dem alten Messplatz im Stadtteil Neckarstadt und dem Paradeplatz im Zentrum hinzu.

Kameras verhinderten Suizid

Laut Polizeipräsident Thomas Köber sind mithilfe der Kameras 28 Körperverletzungen, ein Totschlag, 17 Diebstähle und sechs Drogendelikte erkannt worden. Auch ein Suizid sei durch die Videoüberwachung verhindert worden.

Zweieinhalb Minuten später vor Ort

Die Polizei sei im Durchschnitt zweieinhalb Minuten nach dem Erkennen eines Ereignisses auf den Bildschirmen mit Beamten vor Ort. Das System arbeitet mit einer intelligenten Software, die verdächtige Bewegungen anzeigt, jedoch keine Gesichtserkennung anwendet. Ab Sommer soll das System in vollem Umfang eingesetzt werden.

Dann soll auch die Videoüberwachung auf die Breite Straße in Mannheim ausgeweitet werden. Die Zahl der Kameras soll dann von 45 auf 65 steigen.

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