Der noch amtierende Oberbürgermeister von Hockenheim Dieter Gummer (SPD) (Foto: Stadt Hockenheim)

Nach Angriff auf Oberbürgermeister Gummer nimmt an seiner Verabschiedung in Hockenheim teil

Trotz Belohnung gibt es noch immer keine Hinweise auf den unbekannten Täter, der den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer schwer verletzt hat. Gummer liegt nach wie vor im Krankenhaus. An seiner Verabschiedung wird er aber teilnehmen.

Dieter Gummer (SPD) ist nach der Attacke am 15. Juli immer noch in der Klinik. Das teilte ein Hockenheimer Stadtsprecher am Montag mit. Er befinde sich auf dem Wege der körperlichen Besserung, weiterhin sei viel Ruhe erforderlich.

Gummer wird an Verabschiedung teilnehmen

Seit 2004 ist Gummer Oberbürgermeister von Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis). Ende August geht er in den Ruhestand. Er soll am 23. August offiziell verabschiedet werden. Diese Veranstaltung wird stattfinden, sagte der Stadtsprecher weiter. Und: "OB Dieter Gummer wird teilnehmen." Im Amt folgt ihm Marcus Zeitler (CDU), der am 21. Juli zum Oberbürgermeister gewählt wurde.

Noch immer keine heiße Spur

Seit einer Woche ist mittlerweile eine Belohnung für Hinweise auf den Unbekannten Täter ausgesetzt. Noch immer gibt es allerdings keine heiße Spur. Zwar seien dutzende Hinweise eingegangen, aber keine, die die Ermittler entscheidend weitergebracht hätten, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hatte eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

Tagelang auf der Intensivstation

Gummer war nach eigener Aussage im Hof seines Hauses in Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) angegriffen und niedergeschlagen worden. Der 67-Jährige erlitt Prellungen, Gehirnblutungen sowie einen Kieferbruch und musste operiert werden. Gummer lag tagelang auf der Intensivstation.

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