Keine Gefahr für Menschen Bienenseuche in Mosbach ausgebrochen

In und um Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ist die Amerikanische Faulbrut der Bienen, eine anzeigepflichtige Bienenseuche, amtlich festgestellt worden. Das teilte das Landratsamt mit.

Eine mit der Amerikanischen Faulbrut befallene Wabe (Foto: Landratsamt Mosbach)
Eine mit der Amerikanischen Faulbrut befallene Wabe. Landratsamt Mosbach

Der zuständige Fachdienst Veterinärwesen des Landratsamtes im Neckar-Odenwald-Kreis habe bereits alle notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Erreger dieser Bienenseuche ist ein Bakterium, das ausschließlich für die Bienenbrut infektiös ist. Auf Menschen und andere Lebewesen könne der Erreger nicht übertragen werden.

Honig kann gefahrlos verzehrt werden

Vom Verzehr von Honig gehe deshalb auch keinerlei Gefahr aus, er dürfe bedenkenlos verzehrt und von den Imkern weiterhin vermarktet werden. Das Bakterium könne jedoch schwere Schäden an Bienenvölkern verursachen und sei leicht auf andere Völker übertragbar.

Landratsamt Mosbach richtet Sperrbezirke ein

Die Seuche wurde Mitte Mai entdeckt. Um die Ausbreitung einzudämmen, hat die Behörde zwei Sperrbezirke von etwa einem Kilometer Radius um den jeweiligen Ausbruchsherd angeordnet. Alle Bienenvölker in dieseen Sperrbezirken werden derzeit durch die Amtstierärzte bzw. Bienensachverständige des Veterinäramtes überprüft. Alle Imker, die Bienen in den Sperrbezirken halten, müssen sich beim Veterinäramt oder den Bienensachverständigen melden.

Betroffene Bienenvölker müssen laut Landratsamt "saniert" werden, das heißt die Bienenstände werden desinfiziert bzw. verbrannt. Eine Karte mit den Sperrbezirksgrenzen ist auf der Homepage des Landkreises zu finden.

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