Das Mannheimer Landgericht (Foto: SWR, Dagmar Kwiatkowski)

Landgericht Mannheim Messerstecher muss in die Psychiatrie

Ein 22-Jähriger muss bis auf Weiteres in die Psychiatrie. Der Mann stand vor dem Mannheimer Landgericht, weil er einem Mann ein Küchenmesser in den Kopf gestochen hatte.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers wurde der Mann vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen. Die Richter ordneten die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

In den Kopf gestochen

Die Tat geschah im Oktober vergangenen Jahres: Damals waren der 22-Jährige und sein späteres Opfer in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Mannheimer Spinelli-Gelände untergebracht. Dort hatte der 22-Jährige den anderen Mann nach einem kurzen Gespräch ohne Vorwarnung mit einem spitzen Küchenmesser in den Kopf gestochen. Das Opfer war einem weiteren Messerstich ausgewichen, bevor es mit einer stark blutenden Wunde zu Boden ging.

Gutachter sagt vor Gericht aus

Nach der Tat hatte der 22-Jährige zunächst die Flucht ergriffen. Einige Zeit später wurde er aber von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes festgenommen.

STAND