Bildgebung und Radioonkologie Heidelberger DKFZ eröffnet neues Schwerpunktzentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hat ein Schwerpunktzentrum für Bildgebung und Radioonkologie eingeweiht. Der Neubau hat 45 Millionen Euro gekostet.

Dauer

In dem Neubau sollen künftig 450 DKFZ-Mitarbeiter gemeinsam forschen, darunter Radiologen, Informatiker, Physiker, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner: verschiedene Disziplinen unter einem Dach, um etwa Bildgebungsverfahren zu verbessern und noch wirksamere und präzisere Strahlentherapien zu entwickeln. Das neue Zentrum wurde in den vergangenen vier Jahren gebaut.

Moderne Bildgebungsverfahren

In dem neuen Zentrum gibt es beispielsweise einen Positronen-Emissions-Tomografen, kurz PET. Dieser kann - anders als ein normaler Magnet-Resonanz-Tomograph - nicht nur Organe und Gewebe, sondern auch einen komplexen Stoffwechsel anzeigen. Das heißt: Mit dem Gerät lassen sich nicht nur Tumoren, sondern auch Metastasen aufspüren. Hier sollen in Kürze Krebspatienten für klinische Studien untersucht werden.

Bessere Vernetzung der Krebsforscher

In dem Neubau ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums die Infrastruktur gegeben, um mit dem "Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen", dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem neuen "DKFZ-Hector Krebsinstitut" der Universitätsmedizin Mannheim zusammen zu arbeiten. Den Großteil der 45 Millionen Euro an Investitionen hat der Bund übernommen.

Insgesamt arbeiten am DKFZ über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Einrichtung hat bereits zwei Nobelpreisträger hervorgebracht.

STAND