Pflege im Krankenhaus (Foto: picture-alliance / dpa, SWR)

Tarifvereinbarung nach drei Verhandlungsrunden Mehr Geld für Mitarbeiter der Unikliniken

Es gibt eine Tarifeinigung für die Beschäftigten der Unikliniken im Land. Die Gehälter steigen leicht, das ist das Ergebnis nach der dritten Verhandlungsrunde.

Die Gehälter steigen rückwirkend zum 1. Mai um 3,2 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten. Die unteren Entgeltgruppen erhalten eine zusätzliche Einmalzahlung von 200 Euro. Die Auszubildenden bekommen eine Erhöhung ihrer Vergütung von 65 Euro im Monat plus eine Mobilitätszulage von 40 Euro monatlich sowie den vollen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Die Verhandlung seien auch nach Angaben des Arbeitgeberverbandes der baden-württembergischen Uniklinika (AGU) von Anbeginn in zielführender und konstruktiver Atmosphäre geführt worden.

15 Prozent mehr für Auszubildende

Die Vergütungen der Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe steigen um fast 15 Prozent. Außerdem hat ver.di nach eigenen Angaben "bundesweit als erste eine gute Tarifierung für die Psychotherapeutinnen in Ausbildung durchsetzen können". Zudem sind Zeitzuschläge für die Bereitschaftsdienste vereinbart worden. Die ver.di Verhandlungsführerin Irene Gölz sprach von guten bis sehr guten Ergebnissen in allen wichtigen Bereichen.

27.200 Beschäftigte im nichtärztlichen Dienst


Für die vier baden-württembergischen Unikliniken in Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg gilt ein eigener Tarifvertrag mit dem "Arbeitgeberverband Uniklinika". Nach Angaben des Verbandes gegenüber dem SWR gilt er für 27.200 nichtärztliche Mitarbeiter. Die Ärzte fallen unter den Tarifvertrag Ärzte, das wissenschaftliche Personal als Landesbeschäftigte unter die Tarifbestimmungen des Landes.

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