Ampullen mit Blut (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Hausverbot verhängt Heidelberger Bluttest-Skandal: Klage am Arbeitsgericht

Der Fall des umstrittenen Brustkrebs-Bluttests am Uniklinikum Heidelberg beschäftigt demnächst erstmals ein Gericht. Einer der Beteiligten klagt wegen eines gegen ihn verhängten Hausverbots.

Markus Jones ist einer von drei Geschäftsführern des Unternehmens Technology Transfer Heidelberg (TTH), das im Auftrag des Uniklinikums Forschungsergebnisse vermarktet. Die TTH war in den Skandal um den Bluttest verwickelt. Der ehemalige stellvertretende Kaufmännische Direktor und Leiter der Rechtsabteilung ist mittlerweile vom Vorstand des Uniklinikums freigestellt und mit einem Hausverbot belegt worden.

"Hausverbot unverhältnismäßig"

Der Anwalt von Markus Jones nannte das Hausverbot im Gespräch mit dem SWR unverhältnismäßig. Jones habe zwei Kinder, die in der Uniklinik in Behandlung seien. Zudem habe er generell Anspruch auf Beschäftigung. Das Arbeitsgericht Mannheim mit der Zweigstelle in Heidelberg wird die Angelegenheit am Mittwoch nächster Woche verhandeln.

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