Freies Areal an der A5 Eppelheim bringt sich als Standort für Flüchtlings-Ankunftszentrum ins Spiel

Die Stadt Eppelheim hat dem Land Baden-Württemberg signalisiert, ein Grundstück für den Bau eines neuen Ankunftszentrums für Flüchtlinge zur Verfügung stellen zu können. Auf dem Areal hatte man ursprünglich ein völlig anderes Bauvorhaben geplant.

Über die Idee der Stadt Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) hatte zunächst der "Mannheimer Morgen" berichtet. Wie Oberbürgermeisterin Patricia Rebmann auf SWR-Anfrage bestätigte, handelt es sich bei dem Gelände jenseits der A5 auf Höhe der Wild-Werke um das Gebiet, das vor gut zehn Jahren für den Bau des Fußballstadions von Mäzen Dietmar Hopp im Gespräch war. Letztlich wurde die Arena dann aber in Sinsheim errichtet.

Acker auf der anderen Seite der A5 der als mögliches Grundstück für ein Ankunftszentrum in Frage kommt (Foto: SWR)
Acker bei Wild-Werken könnte Ankunftszentrum werden

Vor-Ort-Termin geplant

Das Grundstück soll nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums bald besichtigt und auf seine Eignung als Standort für ein Ankunftszentrum geprüft werden.

Dauer

Zuletzt hatte das Land das Gebiet "Wolfsgärten" im Heidelberger Stadtteil Wieblingen als neuen Standort favorisiert. Derzeit ist das Ankunftszentrum im Heidelberger Patrick-Henry-Village untergebracht. Dort leben derzeit weniger als 1.000 Menschen.

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