Sturmtief "Fabienne" im Rhein-Neckar-Kreis Vierjähriger bei Sturm lebensgefährlich verletzt

Das Sturmtief „Fabienne“ hat am Sonntagabend für zahlreiche umgestürzte Bäume gesorgt. Bei Epfenbach wurde ein vierjähriges Kind lebensgefährlich verletzt, als ein Baum auf ein Auto krachte.

Orkanböen hatten eine massive Buche zum Umstürzen gebracht, so die Polizei. Der Baum fiel auf das fahrende Auto und drückte das Dach so stark ein, dass der vierjährige Junge unter anderem schwerste Kopfverletzungen erlitt. Die anderen drei Insassen blieben unverletzt.

Autoschäden durch Äste und Dachziegel

Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis sowie in Heidelberg gab es rund 170 Einsätze wegen umgestürzter Bäume. In Mannheim wurden zahlreiche Autos durch heruntergefallene Äste und Dachziegel sowie umgestürzte Verkehrszeichen und Bauzäune beschädigt. Außerdem stürzten mehrere größere Äste auf fünf in der Rheinhäuser Straße geparkte Autos. Dabei entstand ein Schaden von insgesamt 17.000 Euro.

Sturmschäden in Heidelberg und Umgebung

In Heidelberg wurden durch starke Windböen zahlreiche Baustellenabsperrungen und -schilder umgeweht. An der Alten Brücke fiel ein Bauzaun auf ein Auto. Auf der A 5 in Höhe der AS Heidelberg/Schwetzingen fiel ein Baum um, beschädigte die Lärmschutzwand und fiel auf der Fahrbahn in Richtung Karlsruhe. Nach einer kurzfristigen Vollsperrung konnte der linke Fahrstreifen wieder frei gegeben werden.

In Schwetzingen wurden durch heruntergefallen Äste im Odenwaldring und in der Hildastraße zwei geparkte Autos beschädigt. In der Max-Reger-Straße in Plankstadt machte sich ein Anhänger "selbstständig" und an der Großbaustelle in der Schönauer Straße stürzten mehrere Bauzäune ein.

Sturmschäden im Neckar-Odenwald-Kreis und Umgebung

Im Neckar-Odenwald-Kreis mussten die Rettungskräfte wegen umgestürzter Bäume und einiger voll gelaufener Gullys knapp 100 Mal ausrücken, verletzt wurde niemand. In Neckargemünd musste die Neckarhäuserhofstraße wegen umgefallener Bäume voll gesperrt werden.

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