Studenten demonstrieren in Mannheim für bessere finanzielle Ausstattung der Hochschulen. (Foto: SWR)

Demo vor Mannheimer Schloss-Uni Mannheimer Studenten fordern mehr Geld für Hochschulen

Die Hochschulen in Baden-Württemberg fordern mehr Geld vom Land. Mehrere Mannheimer Hochschulen beteiligten sich dazu am Mittwochmittag mit einer Kundgebung an einem landesweiten Aktionstag.

Studenten demonstrieren in Mannheim für bessere Hochschul-Finanzierung (Foto: SWR)
Die Demonstranten sparen nicht mit Kritik

Anschließend zogen die Studenten in einem Sternmarsch durch die Stadt. Die Rektorin der Hochschule Mannheim, Astrid Hedtke-Becker, sagte dem SWR, die Lage an den baden-württembergischen Hochschulen sei dramatisch.

Kundgebung vor Uni Mannheim Studenten demonstrieren für bessere Hochschulfinanzierung

Auch viele Projekte, die sich die Hochschule Mannheim vorgenommen habe, könnten nicht verwirklicht werden, so die Rektorin. Es gebe zudem einen großen Investitionsstau, der mit den bisher zugesagten Fördermitteln des Landes nicht beseitigt werden könne.

Drohung: Möglicher Abbau von Studienplätzen

Die baden-württembergischen Hochschulen fordern deutlich mehr Geld vom Land, sie drohen andernfalls mit einem Abbau von Studienplätzen. Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Heidelberger Universitätsprofessor Bernhard Eitel, hatte bereits gewarnt, ohne eine ausreichende Finanzierung müssten spätestens im Jahr 2021 Leistungen wegfallen.

Verhandlungen über neuen Vertrag schwierig

Derzeit wird über einen neuen Vertrag der staatlichen Hochschulen mit dem Land verhandelt, in dem es um die Grundfinanzierung geht. Die Verhandlungen sind schwierig, weil das Land bei der Aufstellung des anstehenden Doppeletats 2020/2021 sparen möchte.

STAND