Bund, Land und Uni investieren 31 Millionen Neues Asien-Zentrum an der Uni Heidelberg eröffnet

Heidelberg hat ein neues "Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien" (CATS). Am Dienstag wurde es von Finanzministerin Edith Sitzmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (beide Grüne) eröffnet. Stargast war aber ein anderer.

Stargast ist bei der Eröffnung war der chinesische Künstler Ai Weiwei . Insgesamt haben der Bund, das Land und die Heidelberger Universität rund 31 Millionen Euro investiert. Das neue Asienzentrum soll ein Ort sein, an dem Lehrende und Studierende aus verschiedenen Instituten eng miteinander kooperieren können. Der Austausch sei besonders wichtig, sagte Ai Weiwei im SWR-Interview:

Dauer

Dafür wurden drei ehemalige Klinikgebäude aus dem 19. Jahrhundert neu gestaltet. Das in Deutschland einmalige Zentrum soll mit einem globalen Ansatz die verschiedenen Bereiche der Forschung und Studien zusammenfassen. Vor allem Politik-, Religions- und Wirtschaftswissenschaften haben durch die zunehmenden Verflechtungen mit Asien einen immer größeren Stellenwert erreicht.

Einrichtungen bisher über Stadt verteilt

Von den Südasien-Wissenschaften über die Sinologie und Ethnologie bis hin zur ostasiatischen Kunstgeschichte sind hier nun viele Einrichtungen vereint, die bisher über die Stadt verteilt waren.

Das neue Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien in Heidelberg (CATS) (Foto: SWR)
Das neue Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien in Heidelberg (CATS)

Das Zentrum befindet sich auf dem ehemaligen Klinikumsgelände im Stadtteil Bergheim und beherbergt unter anderem eine spektakuläre unterirdische Bibliothek.

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