Brandserie aufgeklärt Auszubildender gibt Brandstiftungen in Mosbacher Johannes-Diakonie zu

Die Polizei hat die Brandserie in der Mosbacher Johannes-Diakonie offenbar aufgeklärt. Tatverdächtig ist ein 19-jähriger Auszubildender.

Zwischen dem  14. September 2018 bis zunächst 15. Juli 2019 hatte  es in der Johannes-Diakonie Mosbach, überwiegend im Werkstattgebäude, insgesamt acht Brandstiftungen gegeben, teilt die Polizei mit. Es waren Feuer an Papierkörben in den Toilettenanlagen oder in Spinden - ohne größere Sach- oder gar Personenschäden.

Azubi gestand fast alle Taten

Die Kriminalpolizei machte einen 19-jährigen Auszubildenden als möglichen Täter aus. Er gestand alle bekannt gewordenen Brandlegungen mit Ausnahme eines Falles. Auf den 19-Jährigen wartet nun ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung.

Brandserie Mosbach (Foto: SWR, Friederike Kroitzsch)
Der jüngste Brand führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Friederike Kroitzsch

Großeinsatz beim jüngsten Brand

Der neunte und  jüngste Brand am Montagmittag hatte zu einen Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Fast 50 Feuerwehrleute waren in der Behinderteneinrichtung am Rand der Mosbacher Innenstadt im Einsatz gewesen. Ein Raum im Untergeschoss stand in Flammen.

Toiletten verstopft

Vor der Brandlegung wurde, wie in vorherigen Fällen auch, eine Toilette verstopft und überflutet. Der Umkleideraum wurde völlig zerstört. Es entstand allein bei diesem Brand ein Sachschaden von rund 150.000 Euro.

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