Hochstraße Süd in Ludwigshafen (Foto: SWR)

Mobilitätspakt geplant Drei Bundesländer arbeiten am Hochstraßen-Problem

Angesichts der Hochstraßen-Probleme in Ludwigshafen wollen die Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen gemeinsam an Lösungen für den Verkehr in der Rhein-Neckar-Region arbeiten. Das hat der Verband Region Rhein-Neckar mitgeteilt.

Im baden-württembergischen Verkehrsministerium haben Vertreter der Metropolregion am Freitag die Zusage zur Zusammenarbeit erhalten. Nach Angaben des Verbands Region Rhein-Neckar sollen noch in diesem Jahr Gespräche auf der Ebene von Staatssekretären geführt werden. Parallel dazu sollen Arbeitsgruppen Lösungen entwickeln. Ziel sei nicht die Planung einzelner Straßen- oder Schienenverbindungen, sondern die Analyse von Engpässen und ein gutes Baustellenmanagement.

Sperrung der Hochstraße Süd

Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Stuttgart geht es auch darum, die Verkehrsprobleme im Dreiländereck umweltfreundlich und nachhaltig zu lösen. Deswegen sollen auch der öffentliche Nahverkehr und der Fahrradverkehr miteinbezogen werden. Anlass des Treffens in Stuttgart am Freitag war die Sperrung der Ludwigshafener Hochstraße.

"Das Land Baden-Württemberg und vor allem die Stadt Mannheim haben an einer Lösung des Akutproblems Hochstraße großes Interesse. Wo wir helfen können, werden wir das tun."

Winfried Hermann, baden-württembergischer Verkehrsminister

Konkrete Beschlüsse 2020 erwartet

Die Inhalte des "Drei-Länder-Mobiltätspakts" sollen im kommenden Jahr beschlossen werden. Ausführende sollen Bund, Länder und Kommunen sein.

Es gibt bereits Mobilitätspakte in Heilbronn und im Raum Wiesloch/Walldorf.

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