Auszeichnung "Beistehen statt Rumstehen" Vater und Sohn griffen in Nußloch beherzt ein

In Nußloch sind am Donnerstag ein Vater und sein Sohn für ihr couragiertes Eingreifen in einer brenzligen Situation ausgezeichnet worden.


Alle zusammen (Foto: SWR, Wiest)
Uwe und Benjamin Hoppe (Mitte) mit Familie; dazu Peter Albrecht von der Polizei (l.), Tanja Kramper vom Verein Kriminalprävention sowie Nußlochs Bürgermeister Joachim Förster (r.) Wiest

Im September hielten sich Uwe und Benjamin Hoppe aus Leimen bzw. Rauenberg mit ihrer Familie vor der Vereinsgaststätte der SG Nußloch auf, als eine völlig verängstigte Frau sie um Hilfe bat. Sie werde von einem Unbekannten mit starrem Blick verfolgt. Er habe sich plötzlich umgedreht und sie verfolgt, als sie ihm mit ihrem Hund entgegenkam.

Unbekannter war psychisch krank


Der unbekannte Mann stand tatsächlich in der Nähe. Die beiden rannten los und hielten ihn so lange fest, bis die Polizei kam. Ob sie damit eine Straftat verhindert haben, ist unklar, denn der Verfolger war psychisch krank. Die Polizei sagte, die beiden hätten aber unabhängig davon wichtigen Beistand geleistet, ganz in Sinn der Aktion "Beistehen statt Rumstehen" des Vereins "Kommunale Kriminalprävention". Sie hätten gehandelt, weil die Frau Todesangst hatte, und sich damit vorbildlich verhalten.

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