Kasernengelände Hardheim (Fernansicht) (Foto: SWR)

Aufwertung für Bundeswehr-Standort Bundeswehr-Eliteeinheit bleibt in Hardheim

Eigentlich sollte die Führung der Kommando-Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr nur vorübergehend in Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis) stationiert werden. Jetzt ist klar: Sie wird dort bleiben.

Wie der Bundestagsabgeordnete im Neckar-Odenwald-Kreis, Alois Gerig, mitteilt, wird die Führung der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte, KSK, dauerhaft in der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim bleiben. Gerig sei persönlich von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen darüber informiert worden, heißt es in der Mitteilung. Ursprünglich ging man davon aus, dass die Kompanie mit rund 180 Soldatinnen und Soldaten nur vorübergehenden bis 2024 in Hardheim untergebracht bleibt.

Aufgaben der Einheit

Nach Bundeswehrangaben werden die Soldaten in Hardheim darauf vorbereitet, bei Einsätzen in der ganzen Welt die Infrastruktur für den KSK-Führungsstab herzustellen.

Weitere Einheit Ende des Jahres

Es ist die zweite gute Nachricht für den Bundeswehr-Standort Hardheim: Im Dezember 2018 war beschlossen worden, die Kaserne nach ihrer Schließung wieder zu reaktivieren. Mehr als 500 Soldaten eines neuen Panzerbataillon Hardheim werden Ende dieses Jahres ebenfalls in Hardheim stationiert.

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