Die Gondolettas auf dem Kutzerweiher (Foto: Luisenpark Mannheim)

Aufhübschen für die Bundesgartenschau Millionen-Investition in den Mannheimer Luisenpark

Der Luisenpark gilt als einer der schönsten Gärten Deutschlands, aber mittlerweile ist er in die Jahre gekommen. Da er Teil der BUGA 2023 sein wird, wird er jetzt aufpoliert.

Makellose Rasenflächen, abertausende von Blumen und sanft dahingleitende Gondolettas auf dem Kutzerweiher – auf den ersten Blick ist im Mannheimer Luisenpark alles wie immer. Trotzdem gibt es mehrere Ecken, an denen dringend etwas getan werden muss. Wenn im Jahr 2023 die Bundesgartenschau in Mannheim stattfindet, soll alles gut in Schuss sein. Für die geplante Aufwertung hat der Gemeinderat einen Zuschuss von 15 Millionen Euro bereit gestellt.

Sanierung des Auqariums

Bunte Fische im Aquarium des Luisenparks (Foto: SWR)
Das Aquarium ist schon lange ein Sorgenkind des Parks - das soll sich jetzt ändern

Eine der größten Baustellen, sagt Parkdirektor Joachim Költzsch, ist das Aquarium. „An vielen Becken sieht man Rostflecken und zum Teil ist Feuchtigkeit ins Mauerwerk eingedrungen. Außerdem sind viele der Becken so hoch über dem Boden, dass Kleinkinder nicht hineinschauen können – das kann man verbessern, wenn man die Scheiben bis zum  Boden runterzieht.“

Viel zu tun

Die Aufwertung soll vier Phasen durchlaufen. In den ersten zwei Phasen – bis zum Jahr 2023 - sollen unter anderem ein grünes Erlebniszentrum rund um das bisherige Pflanzenschauhaus, ein offener Bauernhof und neue Gastronomieangebote entstehen.

Die Seebühne im Luisenpark (Foto: SWR)
Auch an der Seebühne gibt es Sanierungsbedarf

Darüber hinaus gibt es laut Parkchef Költzsch an mehreren Stellen des Parks Sanierungsbedarf. So sollen z. B. das Freizeithaus und die Grüne Schule ein neues Zuhause bekommen,  das energetisch auf dem neuesten Stand ist. Aber auch an der Seebühne, dem Seerestaurant, dem Fernmeldeturm und der Baumhain-Halle gibt es eine Menge zu tun, so Költzsch.

"Auf einem guten Weg"

Rund 27 Millionen Euro soll die geplante Aufwertung kosten, 15 Millionen kommen von der Stadt. Diese Bemühungen sieht man auch bei der Bundesgartenschau-Gesellschaft positiv: Geschäftsführer Michael Schnellbach ist davon überzeugt, dass der Luisenpark ein wichtiger Teil der BUGA sein muss. „Die Gebäudesubstanz im Park hat in den vergangenen mehr als 40 Jahren deutlich gelitten. Das muss ganz dringend angegangen werden – und da sind wir jetzt auf einem guten Weg.“

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