Festival Winter in Schwetzingen Großes Liebesdrama: "Die getreue Alceste"

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Deutscher Barock statt italienischem Drama: Mit der Oper "Die getreue Alceste" bietet das Festival "Winter in Schwetzingen" in diesem Jahr eine zu Unrecht vergessene Oper und eine Grammy-nominierte Dirigentin.

Das Theater der Stadt Heidelberg veranstaltet seit 14 Jahren im Schwetzinger Rokokotheater das Barockmusik-Festival "Winter in Schwetzingen". Die neue Operndirektion setzt auf ein neues Konzept: Statt italienischer Barock-Opern wird nun jedes Jahr eine zu Unrecht vergessene deutsche Barock-Oper regelrecht "ausgegraben". Den Auftakt macht "Die getreue Alceste" von Georg Caspar Schürmann, uraufgeführt 1719 und nach 300 Jahren neu inszeniert.

Dirigentin Christina Pluhar: Nominiert für den Grammy

Diese Konstellation hat den weiblichen Weltstar der Barock-Musik – die österreichische Lautenistin und Dirigentin Christina Pluhar – von ihrem Pariser Domizil nach Schwetzingen gelockt, um die wiederentdeckte Musik einzurichten und selbst zu dirigieren. Und wie es so kommt, ist Christina Pluhar zeitgleich für ihr jüngstes Album "Himmelsmusik" für den Grammy nominiert worden.

Elf Aufführungen stehen bis Ende Januar 2020 auf dem Programm.

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