Feuerwehrleute in Dekontaminationsanzügen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Ralf Roeger/dpa)

500 Teilnehmer beim Aufbau von Notfallstationen Großübung in Wiesloch für Atomunfall

Das Szenario: Ein Atomunfall in der Region, radioaktive Strahlung wurde freigesetzt. Was wäre dann zu tun? Rettungskräfte haben das am Samstag in Wiesloch durchgespielt.

Mit der Übung in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) wurde der Ernstfall geprobt. Grundlage sind die neuen bundesweit gültigen Vorgaben für Notfallstationen. Über 500 Teilnehmer waren bei der Übung dabei. Davon kommen rund rund 200 aus Heidelberg, Mannheim, dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Rhein-Neckar-Kreis.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Versorgung nach Atomunfall

Sie haben geübt, die Bevölkerung nach einem kerntechnischen Unfall in einem Atomkraftwerk medizinisch zu versorgen. An sogenannten mobilen Notfallstationen werden die Menschen auf eine radioaktive Verstrahlung überprüft und auch dekontaminiert.

Erste Übung dieser Art in BW

Das Reaktorunglück in Fukushima in Japan vor acht Jahren hat gezeigt, dass so ein Szenario nicht aus der Luft gegriffen ist. Nach Angaben des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises ist es die erste Übung dieser Art in Baden-Württemberg.

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