Digitaler Impfnachweis und Impfpass (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Oliver Dietze)

Konzerte, Fußballspiele, Veranstaltungen

Viel Personal für die Prüfung der 3G-Regel

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Die 3G-Regel soll Veranstaltungen einfach und sicher möglich machen. Diejenigen, die sie kontrollieren müssen, haben deswegen viel zu tun, beispielsweise im Mannheimer Rosengarten.

3G - geimpft, genesen oder getestet - ist momentan der Schlüssel dazu, endlich mal wieder ein Konzert live miterleben. Im Mannheimer Rosengarten kamen zuletzt bis zu 800 Besucherinnen und Besucher zusammen, dank der neuen Regeln dürfen es sogar noch ein paar hundert Menschen mehr sein - bis hin zur Vollauslastung. Aber die Prüfung der 3G-Regel ist schwierig, erklärte Benedikt Füssel. Er ist einer der Geschäftsführer der m:Con, die den Rosengarten betreibt. Dort ist doppelt so viel Personal im Einsatz, um die Einlasskontrollen zu gewährleisten. Denn neben dem Ticket müssen jetzt auch der 3G-Nachweis und die Personendaten geprüft werden - und das dauert eben länger.

"Wir kontrollieren die Nachweise - wir kontrollieren aber nicht noch mal zusätzlich den Personalausweis."

Das sei einfach zu viel. Füssel sagte, dass man den Menschen auch ein gewisses Vertrauen entgegenbringen müsse. Noch schwieriger wird es bei Großveransaltungen wie Fußballspielen - dort muss ein noch größerer Publikumsansturm gemanagt werden.

SV Waldhof Mannheim musste Personal verdoppeln

Der SV Waldhof Mannheim hat seinen Kontrolldienst nach eigenen Angaben ebenfalls um 50 Prozent verstärkt. Dort sind mehr als 200 Kräfte vor den Heimspielen im Einsatz. An jedem der vier Einlasstore gibt es laut Verein jetzt zwei Schlangen, eine für die 3G-Kontrollen, die andere für Ticket und Sicherheit. Der Versuch die Einlasszeit auf drei Stunden zu strecken und die Situation so zu entzerren, fand wenig Resonanz bei den Fans. Selbst Freigetränke gaben da keinen Anreiz.

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TSG Hoffenheim arbeitet mit Zeitslots

Die meisten Menschen kommen in der Stunde vor dem Spiel. Waldhof versucht es jetzt mit Ordnungskräften, die durch die Besucherschlangen gehen, die 3Gs prüfen und Stempel verteilen. Bundesligist 1899 Hoffenheim hat einen etwas anderen Weg: Dort werden Zeitslots vergeben. Außerdem hielten die Fans vor der Kontrolle meistens schon alle Nachweise bereit, so Holger Kliem von der TSG Hoffenheim.

"Wir geben direkt beim Ticketverkauf bestimmte Zeitslots vor, das heißt, bestimmte Uhrzeiten, zu denen ich dann in den Block kann. Auch da haben sich alle gut dran gehalten."

Bis dahin gilt übrigens auch strenge Maskenpflicht. Im Stadion selbst, im Freien also, kann am Platz die Maske abgenommen werden. Voraussetzung: 1,5 Meter Abstand zu den nächsten Fußballfans.

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