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An fast allen verkehrsnahen Messstellen in Baden-Württemberg sind die Stickstoffdioxid-Werte in der Luft im ersten Halbjahr 2020 deutlich gesunken. Das zeigen die am Freitag von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) vorgestellten Werte in der Halbjahresbilanz. Fast überall ist die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) unter den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gesunken. Dabei spielt sicherlich auch die Corona-Krise eine Rolle, denn der Verkehrt nahm ab Mitte März deutlich ab. Auch der warme und teils stürmische Winter sorgte für gute Bedingungen. Negativ wirkte sich allerdings die Hochdruckwetterlage im April aus. Insgesamt lässt sich aber feststellen, dass die Luft schon seit fünf Jahren erkennbar immer besser wird. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) führt diese Entwicklung auf die politischen Maßnahmen zurück, wie beispielsweise mehr Radwege, Tempobeschränkungen und Filtersäulen. Diese positiven Werte gelte es auch nach den Corona-Beschränkungen weiter einzuhalten. Knapp über den Grenzwerten liegen derzeit noch Messpunkte in Stuttgart an der Talstraße, an der Pragstraße und in Ludwigsburg an der Schlossstraße.

Flächendeckende Fahrverbote in Stuttgart? Baden-Württemberg will weiter gegen Ausweitung von Diesel-Fahrverboten kämpfen

Bislang hatte Baden-Württemberg damit keinen Erfolg. Doch die Landesregierung will weiter vor Gericht kämpfen. Sie will vermeiden, dass Diesel-Fahrverbote zur Luftreinhaltung in Stuttgart ausgeweitet werden müssen.  mehr...

Klimaschutz Funktionieren die Luftfilter am Neckartor in Stuttgart?

Der Einsatz von Luftfiltersäulen am Stuttgarter Neckartor zeigt einer Studie zufolge Wirkung. Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub habe gemindert werden können. Doch das haben nicht nur die Filter bewirkt.  mehr...

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