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Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sinkt. Da stellt sich die Frage, ab wann es wieder vorsichtige Lockerungen geben kann. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Lucha hat da klare Vorstellungen.

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Angesichts der Entwicklung der Corona-Zahlen hat sich das baden-württembergische Landesgesundheitsamt am Freitag vorsichtig optimistisch gezeigt. Als erste Region im Land liegt der Kreis Tübingen seit ein paar Tagen sogar schon unter einem Inzidenzwert von 50. Auch die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern ist im Vergleich zu den Vortagen weiter gesunken und liegt am Freitag bei 91,5 (Donnerstag: 96,2).

Ab wann sind also wieder Lockerungen möglich? Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sagte dazu am Freitagabend im SWR: "Wir müssen im Landesschnitt - unabhängig von einzelnen Inzidenzen in einzelnen Landkreisen - mindestens um die 25 kommen, um dann verbindlich wieder Öffnungen, die nur Teilöffnungen sein können, möglich zu machen." Lokale Lockerungen in Regionen mit geringeren Inzidenzwerten schloss der Minister aus.

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Optimismus trotz Impfstoffknappheit

In Hinblick auf den fehlenden Impfstoff zeigte sich Lucha optimistisch. "Es wurde uns zugesichert, dass nach dem Umbau der Produktionsstätte mehr Mengen ins Land kommen und im Übrigen rechnen wir doch in absehbarer Zeit mit der Zulassung des Impfstoffes der Firma Astrazeneca." Von Biontech und Moderna habe man bisher allerdings nur Lieferpläne bis zu achten Kalenderwoche.

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