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In Baden-Württemberg soll künftig mehr Wärme, zum Beispiel für Heizung und Warmwasser, aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Dazu haben Umweltministerium und die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg am Montag einen Leitfaden vorgestellt. Dieser soll den Kommunen dabei helfen, eine Strategie zur Wärmewende zu entwickeln. Er beschreibt unter anderem, wie der Wärmebedarf vor Ort ermittelt wird, wie Potenziale zur Energieeinsparung erkannt und erneuerbare Wärmequellen gewonnen werden können. Bei der Präsentation des Leitfadens kündigte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) ein Förderprogramm an. Es soll kleinere Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans unterstützen. Außerdem sollen in zwölf Regionen des Landes Beratungsstellen eingerichtet werden. Hintergrund des Vorstoßes ist der Beschluss einer Novelle des Klimaschutzgesetzes, aus dem Oktober vergangenen Jahres. Darin festgehalten wurde unter anderem, dass die 103 größten Städte einen kommunalen Wärmeplan erstellen müssen. Dieser soll genau darlegen, wie der Gebäudebestand der jeweiligen Kommune bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden kann.

Nach Beschluss im Landtag Wie kommt das neue Klimaschutzgesetz im Land an?

Eine Photovoltaik-Pflicht auf manchen Dächern, Wärmeplanung in Kreisstädten und eine klimaneutrale Verwaltung bis 2040 - diese Punkte hat der baden-württembergische Landtag im neuen Klimaschutzgesetz beschlossen. Aber was halten Kritiker und Anwender von den Beschlüssen?  mehr...

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