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LBBW-Studie: Gas-Sanktionen gegen Russland träfen Deutschland schwer

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Die Konjunkturexperten und -expertinnen der LBBW-Bank sehen kaum kurzfristigen Ersatz für russisches Erdgas, denn Flüssiggas sei rar und teuer. Ohne Gas aus Russland könnten in Deutschland zwischen zwei und fünf Prozent weniger Güter hergestellt werden, auch Dienstleistungen würden eingeschränkt. Damit gehört die Bank eher zu den Pessimisten, andere Forschende halten einen Stopp der Importe von russischem Gas für handhabbar. Chemie-, Papier-, Metall- und die Keramikindustrie wären besonders von einem Lieferstopp betroffen, so die LBBW in einer Studie. Die Expertinnen und Experten der Stuttgarter Bank empfehlen, für die Stromversorgung länger Atomstrom zu nutzen - und Energie zu sparen. Die Bank rechnet jedoch damit, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Versorgungsengpässen und Preiserhöhungen kommen würde. Allerdings, so heißt es im Fazit der Studie, sei die deutsche Wirtschaft auch immer für eine Überraschung gut: So hätte diese die Corona-Pandemie besser verkraftet, als anfangs gedacht.

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