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Der Bundestag hatte am Donnerstag 15 Millionen Euro für einen in Friedrichshafen geplanten Gedenkort für die Lufthansa-Maschine "Landshut" freigegeben. Das Friedrichshafener Dornier Museum für Luft und Raumfahrt will sich an dem Projekt aber nicht beteiligen.

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Die "Landshut" ist ein Symbol für den sogenannten "Deutschen Herbst". Die Lufthansa-Maschine wurde im Oktober 1977 mit 91 Passagieren an Bord von palästinensischen Terroristen entführt, die mit der Aktion die Freiheit der Mitglieder der linksextremistischen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion (RAF) um Andreas Baader und Gudrun Ensslin erpressen wollten. In Mogadischu (Somalia) wurde die Maschine schließlich von Spezialkräften der GSG9 gestürmt. Bei der Aktion wurden drei Geiselnehmer getötet. Die Geiseln überlebten, bis auf den Flugkapitän, der von den Geiselnehmern erschossen worden war. Der Vorfall ist einer der wichtigsten Anti-Terror-Einsätze der bundesdeutschen Geschichte.

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