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Die Landesregierung will die Impfquote erhöhen. Ob beim Einkaufen, im Freibad oder in Museen: Überall können sich Menschen in dieser Woche einen Piks geben lassen.

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Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) will der Impfkampagne noch vor den Sommerferien einen Schub geben. Sein Ministerium hat deshalb gemeinsam mit Kommunen wie angekündigt eine Impfwoche (21. bis 28. Juli) auf die Beine gestellt. Das Motto: Sich impfen zu lassen in Baden-Württemberg soll so unkompliziert wie nur möglich sein.

Mehr als 150 Vor-Ort-Impfaktionen

Im ganzen Land haben Impfzentren, Kommunen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Betriebsärztinnen und -ärzte verstärkt Vor-Ort-Impfaktionen ohne Termine organisiert. Mehr als 150 Veranstaltungen finden dazu statt. Einen Überblick gibt es auf www.dranbleiben-bw.de. Parallel dazu gibt es Informationen, Aufklärung und Impfaufrufe im Radio und in den Sozialen Medien.

Lucha: "So einfach wie jetzt war Impfen noch nie"

Lucha rührte in Stuttgart noch einmal die Werbetrommel: "Geimpft wird beim Einkaufen, im Freibad, in Museen und Freizeitparks, an Hochschulen und Berufsschulen oder vor dem Fußballstadion." Für jeden und jede sei etwas dabei, so der Minister. Auch Impfbusse sind an vielen Orten unterwegs und kommen direkt zu den Menschen in die Stadtteile. Luchas Fazit: "So einfach wie jetzt war Impfen noch nie."

Auch über die Aktionswoche hinaus wird es landesweit einfach erreichbare Vor-Ort-Impfaktionen geben. Erste Angebote in den Sommerferien seien bereits geplant, so das Ministerium.

Sonder-Impfaktionen laufen seit Wochen im Land

Sonder-Impfaktionen sind nicht neu im Land. Sie finden bereits seit Wochen immer wieder statt - ob an bestimmten Tagen oder an Wochenenden. Das Ziel dabei auch immer, Unentschlossene zu erreichen wie bei Veranstaltungen in Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt und Bruchsal Anfang des Monats. In Stuttgart bietet das Robert-Bosch-Krankenhaus inzwischen montags bis freitags Impfen ohne Termin an. Vorausgegangen war ein "Freier Impftag", den mehr als 3.100 Menschen dazu nutzten, sich unbürokratisch impfen zu lassen. Für das Krankenhaus ein "voller Erfolg."  

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