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Nach dem Scheitern der Bildungsplattform "ella" haben sich das Land und der kommunale IT-Dienstleister Komm.One auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Beide Seiten verzichten auf weitere gegenseitige Ansprüche. Das Land hatte von dem kommunalen Dienstleister die bisher investierten 6,5 Millionen Euro zurückgefordert. Umgekehrt verlangte Komm.One weitere Zahlungen in Höhe von 20 Millionen Euro. Die Bildungsplattform "ella" sollte ursprünglich an den Schulen zum Einsatz kommen, wurde allerdings vom Land vor zwei Jahren wegen massiver technischer Probleme gestoppt. Mit dem Vergleich folgt die Landesregierung laut Innenministerium einer Empfehlung des Rechnungshofs, der vor einer juristischen Auseinandersetzung gewarnt hat. Über den Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zeigte sich gegenüber dem SWR erleichtert über das Ende der Auseinandersetzung.

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