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Das Land Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr knapp 2,3 Milliarden Euro an Grunderwerbsteuer eingenommen. Das sind rund acht Prozent mehr als 2019. Rund 861 Millionen Euro davon wurden an die Stadt- und Landkreise weitergereicht, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Demnach fielen die Veränderungen je nach Region sehr unterschiedlich aus. Während etwa in den Landkreisen Reutlingen und Rastatt und im Neckar-Odenwald-Kreis mehr als 40 Prozent mehr Grunderwerbsteuer anfielen, ging das Aufkommen in Stuttgart und Pforzheim um mehr als 20 Prozent zurück. Alle Landkreise zusammen verbuchten ein Plus bei der Grunderwerbsteuer, alle Stadtkreise zusammen dagegen ein Minus. Die Statistiker vermuten, dass das mit dem pandemiebedingten Rückgang des gewerblichen Immobilienverkehrs zusammenhängt. Jeder der ein Grundstück kauft, muss Grunderwerbsteuer bezahlen. In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer fünf Prozent des Kaufpreises.

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