Eine Erwachsene hält die Hand eines Kindes und einen Kinder-Corona-Test in ihrenHänden. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Friso Gentsch)

Vor Ende der Weihnachtsferien am Montag

Kultusministerium: Schülerinnen und Schüler sollen sich vor Schulbeginn gegen Corona testen lassen

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Am Montag geht im Land die Schule wieder los. Das Kultusministerium hat Schülerinnen und Schüler jetzt dazu aufgerufen, sich vor dem Schulbesuch auf Corona testen zu lassen.

Am Montag gehen in Baden-Württemberg die Weihnachtsferien zu Ende. Viele Kinder und Jugendliche haben die Ferien mit Freunden und bei Verwandten verbracht oder waren im Urlaub. Um die Ansteckungen mit Corona zum Schulbeginn so gering wie möglich zu halten, hat das Kultusministerium Schülerinnen und Schüler aber auch deren Eltern jetzt dazu aufgefordert, sich vor dem Schulbesuch auf Corona testen zu lassen.

"Wir appellieren an alle Schülerinnen und Schüler und Eltern, sich schon vorab testen zu lassen, um sicher zu gehen, dass man mit keiner Infektion in den Schulrahmen tritt."

Auch Lehrkräfte sollen sich demnach vor dem Schulstart am Montag testen lassen, so das Kultusministerium. Das Verhalten jedes Einzelnen sei wichtig.

Mehr Corona-Tests nach den Weihnachtsferien

Damit ist es aber noch nicht getan. Da der Schulbetrieb nach den Ferien in Präsenz startet und auch möglichst in Präsenz fortgesetzt werden soll, müssen sich die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte in der ersten Woche nach den Ferien täglich testen lassen. Einrichtungen, die keine Antigenschnelltests anbieten und stattdessen mit PCR-Pooltests arbeiten, sollen in der ersten Woche drei davon durchführen.

Ab der zweiten Woche nach den Weihnachtsferien bis zu den Faschingsferien Ende Februar müssen dann pro Woche drei Antigenschnelltests oder zwei PCR-Tests durchgeführt werden, so das Ministerium. Lehrkräfte, die noch keine Booster-Impfung bekommen haben, sollen sich in dieser Zeit weiterhin an jedem Präsenztag testen lassen.

Ausnahmen für Geboosterte und Genesene

Die Testpflicht gilt aber nicht für alle. Geimpfte, die schon eine Auffrischungsimpfung bekommen haben und Genesene, die mindestens einmal geimpft sind, sind von der Regel ausgenommen.

Für die meisten Kinder und Jugendlichen dürfte der Test aber dennoch noch eine Weile zum Alltag dazugehören. Die baden-württembergische Landesregierung hat erst kurz vor den Weihnachtsferien die Empfehlung ausgesprochen, Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren zu boostern. Auch Kultusministerin Schopper sagte, dass die Booster-Phase für Kinder und Jugendliche jetzt erst kommen würde.

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SWR