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Es gibt Hoffnung für den frustrierten Einzelhandel. Ministerpräsident Kretschmann schließt eine baldige Öffnung nicht mehr aus. Die Schwelle dafür ist nicht mehr weit entfernt.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dem Handel in der Corona-Pandemie Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung gemacht. "Sollten wir stabil die 35 erreichen, das heißt, sollten wir diese Inzidenz im Land über mehrere Tage - zwischen drei und fünf Tagen am Stück - unterschreiten, dann werde ich weitere Öffnungsschritte veranlassen", sagte Kretschmann den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag) mit Blick auf die Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.

Inzidenz von 41,6 am Mittwoch

Eine Zahl, die nicht mehr allzu weit entfernt scheint. Am Mittwoch (Stand 16 Uhr) lag der Inzidenzwert für Baden-Württemberg bei 41,6.

Kretschmann sagte, dass als erstes der Einzelhandel bei Öffnungen berücksichtigt werden solle - dann aber nur mit einem "klaren Hygienekonzept" und der "Begrenzung von 20 Quadratmeter pro Kundin oder Kunden". Ein solches Vorgehen wäre laut Kretschmann von den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz gedeckt.

Kretschmann für Baden-Württemberg zuversichtlich

Dort hatten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin vereinbart, dass die Länder schrittweise lockern können, sollte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bis zum 7. März stabil unter 35 gesunken sein. Aus Modellrechnungen ergibt sich laut Kretschmann, dass Baden-Württemberg als erstes Bundesland den Wert von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche erreichen könnte.

"Möglicherweise schon gegen Ende der nächsten Woche", sagte Kretschmann. Sollten die Zahlen aber wieder steigen, werde er sofort reagieren, stellte Kretschmann zugleich klar.

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