Baden-Württemberg

Kretschmann: "Wohlstandseinbußen" durch Folgen des Ukraine-Kriegs hinnehmbar

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Der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) ist der Meinung, dass der Staat nicht alle wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs für deutsche Verbraucher abfedern kann. "Es wird nicht ohne Einschränkungen gehen", sagte der Grünen-Politiker am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion der "Stuttgarter Zeitung". Vor zehn Jahren sei der Wohlstand deutlich niedriger gewesen als heute und trotzdem hätten die Menschen damals nicht "auf den Bäumen" gelebt. Kretschmann ergänzte mit Blick auf höhere Heiz- und Benzinkosten: "Für Leute, die das wirklich schwer trifft, weil sie eh geringe Einkommen haben, dafür haben wir einen ausgebauten Sozialstaat, der da tätig werden muss." Er sprach sich dagegen aus, Benzin für alle billiger zu machen.

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