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Der frühere Ministerialdirigent und ehemalige Regierungssprecher in Baden-Württemberg, Hans Georg Koch, ist aus Ärger über Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann nach über 40 Jahren aus der CDU ausgetreten. In einem Leserbrief in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erklärt der Vertraute des früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel seinen Rückzug: "Zum ersten, weil die Spitzenkandidatin der CDU seit Wochen versucht, aus der Corona-Krise politisches Kapital zu schlagen; zum zweiten, weil es offensichtlich niemanden in der CDU Baden-Württemberg gibt, der (oder die) auch nur den Versuch macht, sie zu bremsen." Koch hat kein Verständnis, "mit welcher Verbissenheit die baden-württembergische Kultusministerin eine schnelle Öffnung von Kitas und Grundschulen betreibt". Es sei zwar nichts dagegen zu sagen, Kindern soziale Kontakte und Bildung zu ermöglichen. Allerdings müsse man doch wissen, "dass ein vorzeitiges angebliches 'Entgegenkommen' auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen würde, wenn sich die Zahlen verschlimmern statt sich - wie tollkühn unterstellt wird - massiv zu verbessern", so Koch. Eisenmann pocht seit Wochen auf eine schnelle Öffnung der Schulen, was ihr viel Kritik eingebracht hat.

Agenda für die Landtagswahl Digitaler CDU-Parteitag: Regierungsprogramm mit 100 Prozent verabschiedet

Das große Ziel für die kommende Landtagswahl ist klar: Ministerpräsident Kretschmann von den Grünen stürzen. Dafür bringt sich die Landes-CDU bei ihrem digitalen Parteitag am Samstag in Stellung - mit prominenter Unterstützung.  mehr...

Landtagssondersitzung zu neuen Beschlüssen Kretschmann verteidigt Öffnung der Grundschulen: Start maximal in halben Klassen

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am Donnerstag in einer Sondersitzung über die jüngsten Corona-Beschlüsse debattiert. Vor allem die Öffnung von Grundschulen und die Impfstrategie sorgten für Kontroversen.  mehr...

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