Wissenschaftlerin im Sonntagsspaziergang

Marion Weissenberger-Eibl - Die Zukunftsforscherin der Bundeskanzlerin

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AUTOR/IN
Jürgen Essig

Marion Weissenberger-Eibl ist die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovation (ISI) in Karlsruhe. Die Zukunftsforscherin hat außerdem noch einen Lehrstuhl am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Sie hat die Zukunft fest im Blick. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit berät Marion Weissenberger-Eibl die Bundesregierung und sitzt in zahlreichen Aufsichtsräten und Hochschulgremien.

Sowohl an ihrem KIT-Lehrstuhl als auch am Fraunhofer Institut entwickelt sie Methoden und Verfahren, um verschiedene Zukunftsentwicklungen besser erkennen und vorhersehen zu können. Durch ihre Beratung der Bundeskanzlerin ist zum Beispiel der Digitalrat Deutschland entstanden.

Zuerst eine Schneiderlehre und eine Modefirma

Aufgewachsen ist Marion Weissenberger-Eibl nahe des Chiemsee. In Traunreut hat sie Abitur gemacht. Nach einer Schneiderlehre hat sie Bekleidungstechnik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Nach Stationen bei einer großen Modefirma und ihrer Habilitation erhielt sie einen Ruf aus Kassel und übernahm dort den Lehrstuhl "Innovations- und Technologie-Management".

Sie ist Mitglied einer Vielzahl von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften und Verbänden. Sie begleitete den Expertendialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ist aufgrund ihrer wissenschaftlichen Verdienste als Innovationsforscherin Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.

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Jürgen Essig