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Das Hauptzollamt Karlsruhe hat in dieser Woche Schlacht- und Fleischbetriebe im Enzkreis und im Landkreis Freudenstadt überprüft. Dabei fanden die Beamten vier Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten.

Mehrere dutzende Personen wurden überprüft, die im Rahmen von Werksverträgen angestellt sind. Die Zöllner befragten die Betroffenen und schauten ihre Papiere durch. Dabei fiel auf, dass drei Arbeitnehmer Ausweise von anderen Personen benutzten, einer der Arbeiter hatte eine komplette Fälschung bei sich. Wie es für die vier Beschuldigten weitergeht, entscheidet jetzt die Ausländerbehörde.

Rechtliche Konsequenzen für Arbeitgeber

Den Arbeitgeber der Beschuldigten erwartet ein Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung. Außerdem ergaben sich erste Anhaltspunkte für Mindestlohnverstöße in 12 Fällen, diese Ermittlungen dauern an. Die Fleischbranche ist seit geraumer Zeit wegen Verstößen gegen Arbeitsbestimmungen und dem Umgang mit Leiharbeitern in der Kritik.

Problemfall Fleischbranche

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