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Die getötete Ziege, die Anfang Januar in Forbach (Kreis Rastatt) gefunden wurde, ist von einem Wolf gerissen worden. Das hat eine Gen-Analyse des Senckenberg-Instituts bestätigt.

Die genetischen Untersuchungen des Instituts haben laut dem baden-württembergischen Landesumweltministerium ergeben, dass der bereits bekannte Wolfsrüde mit der Bezeichnung GW852m die Ziege gerissen hat. Der Wolf hat sich bereits vor drei Jahren in dem Gebiet um die Gemeinde Forbach niedergelassen, das auch zum "Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald" gehört.

Land unterstützt Herdentierhalter

In diesem Fördergebiet erhalten Nutztierhalter Unterstützung bei der Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen. Teilweise werden bis zu 100 Prozent der Kosten für wolfssichere Schutzanlagen erstattet. Das Land bietet auch für Tierhalter, die noch keinen Schutz für ihre Herde haben, sogenannte Notfall-Kits an.

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